ARCHIV

2016 | Tanzrauschen Tanzfilmfestival


Vom 28. bis zum 31. Januar 2016 fand in Wuppertal im Kommunikationszentrum „die börse“ ein internationales Tanzfilmfestival statt. Tanzrauschen präsentierte in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Festivalpartnern verschiedene Filmkategorien der Dance on Screen Kultur – vom Kunstvideoclip bis zur Dokumentation. Interessante Festivals haben sich vorgestellt und es wurden drei Workshops an der Schnittstelle von Tanz, Film und Multimedia angeboten.
 
festival.tanzrauschen.de

2015 | Letters from Wuppertal 01 / Kaufhaus Michel


© Claudia Scheer van Erp
 
Mit ihren sensiblen und präzisen urbanen Tanz/Film-Interventionen erforscht Jo Parkes lebensrelevante Themen von Menschen ohne Erfahrung zum zeitgenössischem Tanz. In einem von Jo Parkes initiierten temporären Recherche- und Werkstattprozess treffen diese dann auf professionelle Tänzer und Filmemacher. Biografisches Material der Akteure dient Jo Parkes dabei als Bezugspunkt für ihre Choreographien. Sie bezeichnet sich selbst als documentary
dance-maker. In diesem Kontext arrangiert Jo Parkes Körper, Bilder, Räume und Klänge.
 
Im Januar war die Choreographin und Filmemacherin Jo Parkes in unserer Stadt und präsentierte in der Ausstellung “Documentary Dances / Jo Parkes” im Haus Fahrenkamp ihre Videoarbeiten. Zwei Schwerpunkte waren die Serien “Postcards from Berlin” und die “Postcards from East London”.
 
Zeitgleich wurde in Zusammenarbeit mit TANZRAUSCHEN ein Film produziert. In einem Workshop wurde mit Wuppertalern eine Choreographie entwickelt und gefilmt. Zur Finisage der Ausstellung kam Jo Parkes mit dem geschnittenen Material zurück: aus der Idee zu “Postcards” war der erste “Letter from Wuppertal” entstanden. Die Arbeit mit den Wuppertalern und die Geschichten der Stadt sind so inspirierend, es gibt so viel Potenzial, dass Jo Parkes in Wuppertal ausführlicher erzählen möchte.

2015 | TANZRAUSCHEN präsentierte „Documentary Dances // Jo Parkes“ mit 500 interessierten Besuchern

Mit ihren sensiblen und präzisen urbanen Tanz/Film-Interventionen erforscht Jo Parkes lebensrelevante Themen von Menschen ohne Erfahrung zum zeitgenössischem Tanz. In einem von Jo Parkes initiierten temporären Recherche- und Werkstattprozess treffen diese dann auf professionelle Tänzer und Filmemacher. Biografisches Material der Akteure dient Jo Parkes dabei als Bezugspunkt für ihre Choreographien. Sie bezeichnet sich selbst als documentary
dance-maker. In diesem Kontext arrangiert Jo Parkes Körper, Bilder, Räume und Klänge.
 

 
Jo Parkes realisiert ihre Documentary Dances-Projekte in Großbritannien, USA, Kambodscha und Deutschland. Ihre daraus entstandenen Kurzfilmreihen Postcards from East London und Postcards from Berlin sowie die Filme “Home” und “From the Soil” sind erstmalig in Wuppertal zu sehen. Sie sind auf vielen internationalen Dance on Screen-Festivals gezeigt worden. Für die Filmserie Postcards from Berlin erhielt sie 2009 die Kinder zum Olymp-Auszeichnung der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung, unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck. Die Filme hatten im Mai 2009 Premiere im Arsenal Kino am Potsdamer Platz und im Berliner Fenster, den Bildschirmen in der Berliner U-Bahn, wo sie täglich von über einer Million Menschen gesehen wurden!
 

© Bildmaterial Jo Parkes
 
Unter dem Namen Mobile Dance hat Jo Parkes darüber hinaus als freie Choreographin, Tanz-Pädagogin und Trainerin choreographische Arbeiten für die Bühne und den öffentlichen Raum entwickelt, die in Europa, Asien, Afrika, Kanada und den USA realisiert wurden. Parkes gewann im Jahr 2002 den renomierten britischen Bonnie Bird New Choreography Award.
 

Zur Vernissage am 16. Januar wird Jo Parkes nach Wuppertal kommen und eine Einführung in ihre Arbeit geben.
 

2015 | 17 Zentimeter über dem Boden


Choreographie: Jorge Puerta Armenta
Tanz: Pablo Aran Gimeno

 
8. Februar 2015, 19.30 Uhr in der Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal
 
“17 Zentimeter über dem Boden“ nennt Jorge Puerta Armenta das humorvolle Solo von Pablo Aran Gimeno. Er bezeichnet seine Arbeit mit Recht nicht als Choreographie sondern Konzept und Regie und das ist sehr gelungen: vom humorvollen Gesang von Pablo bis zur letzten Szene, die durch Videoprojektion von Landschaften das Solo in einer ganz anderen Stimmung enden lässt.

2015 | TANZRAUSCHEN präsentiert „Documentary Dances // Jo Parkes“


Im Januar 2015 wird TANZRAUSCHEN in einer weiteren Ausstellung die Dance on Screen-Projekte der Choreographin und Filmemacherin Jo Parkes präsentieren.
Auf acht Monitoren werden die Kurzfilmreihen “Postcards from East London” und “Postcards from Berlin” zu sehen sein. In zwei weiteren Projektionen die Filme “Home” und “From the Soil”. Sie sind auf vielen internationalen Dance on Screen-Festivals gezeigt worden und erstmalig in Wuppertal zu sehen. Ort der Veranstaltung wird eine derzeit ungenutzte Etage des Kaufhauses am Wall aus den 20er Jahren vom Architekt Fahrenkamp sein.
 
Vernissage 16. Januar, 20 Uhr
Die Choreographin Jo Parkes und der Kameramann Sven 0. Hill werden an diesem Abend persönlich in ihre Arbeit einführen.
 
Ausstellung 17. bis 24. Januar 2015, täglich von 14 bis 20 Uhr
 
Finissage 24. Januar, 18 Uhr
Premiere des Teaserfilms „postcards from Wuppertal“
 
Ort
Am Wall 21
42103 Wuppertal
 
Workshop 17./18. Januar
Im Rahmen der Ausstellung wird es einen 2tägigen Workshop mit Jo Parkes und ihrem Team geben. Während der zwei Tage wird ein Pilotfilm für ein angedachtes “postcards from Wuppertal”-Projekt entstehen, der bereits zur Finissage auf der Ausstellung präsentiert wird. Samstag wird gemeinsam mit den Teilnehmern eine Choreographie erarbeitet, Sonntag wird getanzt und gedreht.
 
Die Teilnahme ist kostenlos. Nichtprofis und Profis sind erwünscht, im Alter von 10-70 Jahren.
Der Film wird für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt. Es ist geplant ihn im internationalen Kontext (Festivals), im Internet oder auch im Fernsehen zu zeigen. Alle Rechte des Materials werden bei der künstlerischen Leitung Jo Parkes liegen.
 
Samstag/Sonntag 17./18. Januar, jeweils 11-17 Uhr
Ort: Haus Fahrenkamp, Am Wall 21, 42103 Wuppertal

2014 | Novemberveranstaltung in München

Über den Wettbewerb CHOREOGRAPHIC CAPTURES entwickelte sich ein neues künstlerisches Format. Die maximal 60sekündigen filmischen Miniaturen experimentieren mit den unbegrenzten Möglichkeiten von Film und Choreografie und etablieren ein neues Genre nach dem Tanzvideo. Animation, Stop Motion, Videoschnitt oder Compositing treffen auf choreografische Strategien. In der Verbindung aus Film, Kunst, Video und Choreografie entstehen filmisch-mediale Auseinandersetzungen mit neuen choreografischen Ansätzen, die den Blick des Zuschauers auf den Film und die Choreografie als Kunstform irritieren und zugleich für eine Choreografie der Bilder öffnen. Im Rahmen von MOVING MOVIES sind ausgewählte CHOREOGRAPHIC CAPTURES zum ersten Mal in einer zweiwöchigen Ausstellung zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung werden zudem die Preisträger des diesjährigen Internationalen CHOREOGRAPHIC CAPTURES Wettbewerbs prämiert und präsentiert.
 

Ausstellungseröffnung MOVING MOVIES
+ Preisverleihung CHOREOGRAPHIC CAPTURES

25.11.2014, 19.00 H
 
Friday Late
Willi Dorner// TANZ KARAOKE
05.12.2014
 
Performance
An Kaler// On Orientations – Untimely Encounters
12. + 13.12.2014, 19.30 Uhr
 
Ort
Museum Villa Stuck
Prinzregentenstraße 60
81675 München
 
Veranstalter
JOINT ADVENTURES – Walter Heun im Rahmen von ACCESS TO DANCE in Zusammenarbeit mit dem Museum Villa Stuck.

2014 | Empfehlung Videonale.scope 2014 im Rahmen der Cine Cologne

Samstag 22.11.2014 – 19 Uhr, Film von Chantal Akerman
One Day Pina Asked – B/F 1993 – OmeU – 57 Min. – digital

 
One Day Pina Asked ist ein bewegendes Filmporträt der großen Choreographin Pina Bausch, das in amerikanischen Kinos derzeit als große Entdeckung gefeiert wird.
 
im Filmclub 813, Kino 813 in der BRÜCKE, Hahnenstraße 6, 50667 Köln

2014 | Novemberveranstaltungen in Essen


© Sandra Hamm
 
Samstag 22.11.2014 – 19 Uhr, Film von Chantal Akerman
One Day Pina Asked – B/F 1993 – OmeU – 57 Min. – digital

 
„Was siehst Du eigentlich, wenn Du Bewegung betrachtest?“
 
Ob spielerische Echtzeit-Visualisierungen, elegante und furiose Tanzphrasen oder raumgreifende Klanginstallationen: In as far as abstract objects stehen die Zuschauer einer außergewöhnlichen Bühnensituation gegenüber. Jeder sieht und erlebt eine andere Version des Geschehens. Über eine ausgefeilte Medientechnik blickt vertikal von oben ein ‚drittes Auge‘ auf die choreografierten Bewegungen hinab und transformiert diese in Echtzeit zu grafisch animierten Kommentaren des Geschehens.
 
as far as abstract objects ist ein multimediales Bühnenerlebnis, in dem Körper, Klang und Bild auf unerwartete Art und Weise aufeinander eingehen. Ein spartenübergreifendes Team aus Künstlern, Wissenschaftlern und Technikern wurden von der Essener Choreografin Foteini Papadopoulou herausgefordert, die vielschichtigen Feinheiten des Bewegungsgeschehens einzufangen, zu modifizieren und auf der Grenze zwischen dem Konkreten und dem Abstrakten künstlerisch neu zu artikulieren.
 
Premiere
21.11.2014, 20 Uhr
 
weitere Vorstellungen
22.11.2014, 20 Uhr
23.11.2014, 18 Uhr
 
Ort
im Maschinenhaus Essen
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
45326 Essen

2014 | TANZRAUSCHEN zeigte „Tanja – Life in Movement“ und “Construct”


TANZRAUSCHEN feiert Erfolg mit Doppelfilm-Abend zu Tanja Liedtke im Cinemaxx Wuppertal.
 
In einer interessanten Gesprächsrunde mit Frau Liedtke, der Mutter von Tanja Liedtke und Gründerin der Tanja Liedtke-Stiftung und Paul White, ehemaliger Wegbegleiter und Tänzer der Liedtke Company und derzeit Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, konnten viele Fragen thematisierten werden, die das „Weitermachen“ einer Company nach dem Tod des künstlerischen Leiters betreffen. Gerade für das Publikum in Wuppertal – viel Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch waren zugegen – eine bewegende Frage.

TANZRAUSCHEN